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Alpiq in: Schweiz
Alpiq Gruppe

Yverdon-Galmiz

Mit der Walliser Leitung von Chamoson nach Ulrichen stellt der Abschnitt von Yverdon nach Galmiz das zweite wichtige Bindeglied zur Schliessung des strategischen Höchstspannungsnetzes der Schweiz dar. Für den Bau der 50 Km langen Verbindung von Yverdon (VD) ins freiburgische Galmiz sind 144 Strommasten erforderlich. Die zukünftige, über eine Spannung von 380 kV sowie eine Leistung von 4‘000 MW verfügende Leitung ermöglicht den Rückbau von 70 Masten auf 22 Km im Kanton Freiburg. Die Gesamtkosten des Projekts werden auf 90 Millionen CHF geschätzt.


Stand des Verfahrens

Auf Antrag des Bundes wurde das Projekt im Jahre 1989 in die zwei Abschnitte Yverdon-Villarepos und Villarepos-Galmiz unterteilt. Das Dossier Yverdon-Villarepos wurde dem BFE 2008 zur Entscheidung vorgelegt. Zum etwas weniger fortgeschrittenen Projekt Villarepos-Galmiz wurde 2007 in die Vernehmlassung gegeben.

Bei beiden Projekten handelt es sich um Freileitungen. Da der Bau der Autobahn bereits abgeschlossen ist, ist eine unterirdische Variante nicht ins Auge zu fassen. Zudem wurde die Möglichkeit untersucht, die Leitungen sowohl von Yverdon nach Villarepos sowie von Villarepos nach Galmiz im Neuenburger See verlaufen zu lassen. Die Ergebnisse der hierzu durchgeführten Studie haben jedoch gezeigt, dass diese Variante nicht realistisch ist.

Infolge der Unterschiede bei der Aufheizung von Erde und Seewasser wäre der Bau von Unterwasser-Verbindungsstellen erforderlich gewesen, was zum heutigen Zeitpunkt technisch nicht machbar ist. Hinzu kommt das Problem von Herstellung und Transport der Spulen, da es auf dem See derzeit kein Boot gibt, das gross genug für den entsprechenden Transport ist.

Schema - Partizipatives Verfahren auf Bundesebene