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Feierlicher Baubeginn für das neue Kraftwerk von Veytaux

Forces Motrices Hongrin-Léman SA (FMHL) hat heute Morgen im Beisein der Behörden der Kantone Waadt und Fribourg sowie der Gemeinde im Rahmen einer Feier den Grundstein für das neue Kraftwerk von Veytaux gelegt. Damit beginnt der Bau der neuen unterirdischen Anlage offiziell. Sie dient der Verdoppelung des Leistungs- und Produktionsvolumens. Veytaux wird somit für die sichere Stromversorgung der Romandie eine entscheidende Rolle spielen. Die mit 330 Millionen CHF budgetierten Bauarbeiten dauern bis Ende 2014.

Forces Motrices Hongrin-Léman SA (FMHL) besitzt ein mit Wasserkraft betriebenes Pumpspeicherkraftwerk. Die Originalität der Anlage besteht darin, das Wasser aus dem Stausee Hongrin im 800 Höhenmeter tiefer gelegenen Kraftwerk Veytaux zu turbinieren und das Verfahren in Zeiten geringeren Strombedarfs umzukehren. Die Anlage pumpt das Wasser aus dem Genfersee dann in den Stausee Hongrin, um es während Spitzenzeiten für die Energieerzeugung zu verwenden. Ziel der Bauarbeiten ist die Steigerung der Gesamtleistung der Anlage durch eine neue unterirdische Kaverne in der Nähe der bestehenden von Veytaux. Mit zwei neuen Pumpturbinengruppen mit 240 Megawatt Leistung wird die Anlage über eine Gesamtleistung von 480 Megawatt verfügen, wovon 60 Megawatt als Reserve dienen. Pierre-Alain Urech, Präsident von FMHL: „Mit dem neuen Kraftwerk können wir die Leistung der Anlage und insbesondere die Erzeugung von Spitzenenergie verdoppeln. Damit spielen wir eine wichtige Rolle für die Sicherung der zukünftigen Stromversorgung der Romandie.“

Eine Westschweizer Anlage ergänzt die neuen erneuerbaren Energien

Das neue Kraftwerk wird zur Befriedigung der wachsenden Nachfrage nach Regelenergie beitragen. Der Bedarf steigt, weil die Produktionsmenge neuer erneuerbarer Energien in der Schweiz und in Europa zunimmt. Die Anlage erlaubt die Speicherung von erneuerbarer hydraulischer Energie. Diese lässt sich jederzeit als Ergänzung zur Wind- oder Sonnenenergie, die in unserem Kanton und im ganzen Land immer wichtiger werden, ins Netz einspeisen. Der offiziellen Feier für den Baubeginn wohnten Vertreter der Kantone Waadt und Fribourg sowie die Bürgermeisterin von Veytaux und Villeneuve bei. Der Abschluss der mit 330 Millionen CHF veranschlagten Arbeiten ist für Ende 2014 geplant. Die Bürgermeisterin von Veytaux, Christine Chevalley: „Unsere Gemeinde stand von Anfang an hinter dem Projekt des neuen Wasserkraftwerks. Veytaux wird damit zu einem wichtigen Zentrum für die Produktion erneuerbarer Energie.“

Weitere Informationen:

Pierre-Alain Urech Verwaltungsratspräsident von FMHL +41 21 802 95 67 E-Mail: pierre-alain.urechmail@romande-energieweb.ch