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Nant de Drance und Salanfe – Partnerschaft zugunsten der Umwelt

Lausanne – Die Wasserkraftgesellschaften Nant de Drance SA und Salanfe SA haben in der Region Salanfe (VS) gemeinsam eine Umweltkompensationsmassnahme umgesetzt. Sie verkabelten eine Mittelspannungsleitung auf insgesamt 4,5 Kilometer Länge unterirdisch. Mit dieser Massnahme, die eine Fläche von rund 45 000 m2 in den natürlichen Zustand zurückversetzt, tragen die beiden Unternehmen massgeblich zur Landschaftsqualität in dieser Region bei.

In einem gemeinsamen Projekt haben die Wasserkraftgesellschaften Nant de Drance SA und Salanfe SA auf dem Gebiet der Gemeinden Evionnaz, Salvan und Vernayaz eine Fläche von rund 45 000 m2 wieder der Natur zugeführt. Zwischen April 2014 und November 2018 verlegte die Salanfe SA auf einer Länge von insgesamt 4,5 Kilometern zwei Abschnitte einer Mittelspannungsleitung (10/16 kV) in die Erde. Dadurch konnten 96 Holzmasten samt Betonsockel entfernt werden. Die Kosten beliefen sich auf 2,8 Millionen Franken und wurden je zu 50 Prozent von den beiden Unternehmen übernommen. Die Nant de Drance SA leistete den finanziellen Beitrag im Rahmen der Kompensationsmassnahmen zum Bau des neuen Pumpspeicherkraftwerks.

Der erste Leitungsabschnitt, der unterirdisch verlegt wurde, führt vom Wasserkraftwerk Miéville ins Vallon de Van. Der zweite Abschnitt verläuft entlang des Nordufers des Lac de Salanfe. Durch den Rückbau der Masten samt Sockel wurde die Region in den natürlichen Zustand versetzt und ein landschaftlicher Mehrwert geschaffen. Die unterirdisch verlegte elektrische Leitung liefert einen Teil der elektrischen Energie für die Anlagen, die zum Betrieb des Wasserkraftwerks Salanfe benötigt werden (Standseilbahn, Staumauer, Pumpstationen in Clusanfe und Giétroz, usw.). Zudem versorgt sie die Haushalte des Vallon de Van sowie die Auberge de Salanfe mit Strom.

Nant de Drance engagiert sich für die Umwelt
Im Rahmen der Bauarbeiten des Pumpspeicherkraftwerks verpflichtete sich die Nant de Drance SA zu 16 Umweltkompensationsmassnahmen im Gesamtwert von 22 Millionen Franken. Die 16 Projekte zur Aufwertung der Landschaft oder zur Renaturierung werden in der unmittelbaren Umgebung der Baustelle sowie im Rhonetal realisiert. Sie kompensieren die durch den Bau des Pumpspeicherkraftwerks und der Hochspannungsleitung zwischen Le Châtelard und Martigny entstehenden Auswirkungen auf die Umwelt. Die meisten der Projekte befinden sich zurzeit in der Umsetzung. Die Verkabelung der elektrischen Leitung der Salanfe SA ist eine der ersten Kompensationsmassnahmen, die bereits vollständig abgeschlossen werden konnten.

Weitere Informationen zu den Kompensationsmassnahmen von Nant de Drance.

Die elektrische Leitung wurde auf insgesamt 4,5 Kilometern unterirdisch verlegt (Archivbild)

Christel Varone

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