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Schweizweit erstes Brennstoffzellen-Heizgerät von Sulzer-Hexis in Olten

Aus einer Brennstoffzelle Strom und Wärme zu erzeugen ist für die Eigentümer eines neuen Einfamilienhauses in Olten keine Utopie mehr. Denn gestern baute dort die Aare Energie AG (a.en) das Brennstoffzellen-Heizgerät der Firma Sulzer "Hexis HXS 1000 PREMIERE" ein. Es handelt sich dabei um das erste Gerät, welches auf der Basis einer kürlich abgeschlossenen Vertriebsvereinbarung zwischen Sulzer Hexis und dr Gasverbund Mittelland AG in der Schweiz ausgeliefert wurde.

a.en hat die Nase vorne

Brennstoffzellen sind eine der fortschrittlichsten Technologien zur Umwandlung eines Brennstoffes, in diesem Falle von Erdgas, in die Nutzenergien Strom und Wärme. Der potenzielle Markt dafür wird als sehr attraktiv eingestuft. Mit hoher Energieeffizienz und günstiger CO2-Bilanz erfüllen Brennstoffzellen ökologische Ansprüche und leisten zukünftig einen wesentlichen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung.

Die Brennstoffzellen-Heizgeräte von Sulzer Hexis bestehen aus der eigentlichen Brennstoffzelle mit 1 kW elektrischer und 2.5 kW thermischer Leistung, einer integrierten Gastherme für den Zusatzbedarf an Wärme und einem Pufferspeicher für Warmwasser. Insgesamt kann damit der gesamte Wärmebedarf und der Stromgrundbedarf eines Einfamilienhauses abgedeckt werden. 

Pioniergeist in Olten Mit der Installation der schweizweit ersten Brennstoffzelle des Herstellers Sulzer Hexis bzw. mit dem Einsatz dieser zukunftsweisenden Technologie will die a.en ein Zeichen setzen und Know-how sammeln, um später, im Zeitpunkt des Marktdurchbruches dieser zukunftsweisenden Technologie, fachkompetent und bereit zu sein. Es ist vorgesehen, vorerst zwei Geräte in den Heizkellern interessierter Oltner Kunden zu installieren und unter realen Bedingungen zu betreiben. Die Nachfrage nach den 30 Vorseriengeräten, welche Sulzer Hexis im Rahmen der Vertriebspartnerschaft mit der Gasverund Mittelland AG für das Gebiet der Nordwestschweiz vorgesehen hat, ist sehr gross gewesen. Sämtli-che Geräte sind reserviert bzw. bestellt.

Norbert Caspar, Vorsitzender der GL a.en, setzt sich bereits seit zwei Jahren dafür ein, die Brennstoffzellentechnologie in der Region Olten einsetzen zu können. Umso erfreulicher ist es, dass mit den Eigentümern des EFH-Neubaus an der Schürmatt, Anita Rickli und Markus Lack, erste innovationsfreudige Kunden gefunden werden konnten. Bereits bei der Planung des Hauses wurde den Anforderungen und Abmessungen der Brennstoffzelle Rechnung getragen und u.a. der Technikraum von aussen separat zugänglich gemacht. Stefan Gut, Leiter Betrieb GW bei der a.en, hat mit weiteren Spezialmonteuren der a.en eine Schulung bei Sulzer Hexis absolviert. Er ist äusserst zuversichtlich, die Anlage nach Erstellen sämtlicher Anschlussleitungen Mitte September in Betrieb nehmen zu können.

Das Brennstoffzellen-Heizgerät wird beim Kunden im Contracting betrieben, bleibt also im Besitz des Energielieferanten. Erfreulich ist dabei die Tatsache, dass der Kanton die ersten Anlagen mit einem Förderbeitrag unterstützt und so mithilft, die "Pionierkosten" auf mehrere Schultern zu verteilen.

Vom Feldversuch über die Vorserie zur Serienfertigung In sechs Feldversuchen in der Schweiz, in Deutschland, Japan, den Niederlanden und Spanien wurden seit 1998 die Hexis-Brennstoffzellen erprobt und weiterentwickelt. Insgesamt wurden dabei ca. 85'000 Stunden Betriebserfahrung gesammtelt, welche die Grundlage für die jetzt ausgelieferten Geräte bilden. Ziel von Sulzer Hexis ist eine Serienfertigung, die zu wirtschaftlich konkurrenzfähigen Preisen führen soll.

Der Anschluss der Geräte an die Energie- und Wärmeverteilsysteme ist einfach gestaltet. Warmwasser- und Erdgasanschluss entsprechen den konventionellen Verbindungen, der Stromanschluss wird ähnlich dem einer Photovoltaikanlage gelöst.

Aare Energie AG (a.en)