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Kummler+Matter installiert neue Fahrleitungen im Rheintal und am Zürichsee

Im Auftrag der SBB hat die Alpiq Tochtergesellschaft Kummler+Matter AG Fahrleitungen zwischen Buchs SG und St. Margrethen sowie im Bahnhof Au ZH erneuert. Die Fahrleitungen der Streckenabschnitte sind jetzt fit für schnellere Züge.

Bereits rund 80 Jahre hatten sie auf dem Buckel, die ältesten Fahrleitungen auf der Strecke zwischen Buchs SG und St. Margrethen. Jetzt sind die Bahntechnikanlagen im Rheintal – auch dank Kummler+Matter AG – auf dem neuesten Stand. Dadurch können die entsprechenden Abschnitte mit Geschwindigkeiten bis 140 km/h befahren werden – sie sind also bereit für die Anbindung an den europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr (HGV).

Totalsperrungen an vier Wochenenden im Rheintal

Für die umfangreichen Arbeiten mussten einzelne Streckenabschnitte vier Mal jeweils von Freitagabend bis Montagmorgen total gesperrt werden. In den verlängerten Nachtsperren haben erfahrene Montageteams von Kummler+Matter AG das neue Kettenwerk (dazu gehören Fahrleitungen, deren Aufhängungen und andere wichtige Bestandteile) aufgebaut. Da nebst Kummler+Matter AG zahlreiche andere Unternehmen an dem Projekt beteiligt waren, bestand die Herausforderung vor allem darin, alle Arbeitsschritte zu koordinieren und exakt nach Plan auszuführen.

Bahnhof Au ZH: Aus Neben- wird Überholgleis

Ebenfalls in die Jahre gekommen war die Fahrleitungsanlage des Bahnhofs Au ZH bei Wädenswil. Kummler+Matter AG hat in viermonatiger Bauzeit die Fahrleitungen des Nebengleises (inklusive neuem Gleiswechsel) erneuert. Dadurch kann es jetzt zum Überholen von Güterzügen genutzt und mit bis zu 125 km/h befahren werden. Der Auftrag der SBB umfasste auch die Demontage der Fahrleitungen auf den restlichen Nebengleisen, die Aufhebung der Streckentrennungen und der Schaltposten sowie den Umbau auf ein neues Schaltungskonzept der SBB.

Für die Arbeiten im Bahnhof Au ZH konnte Kummler+Matter AG das neue Multi Purpose Vehicle sowie ein eingespieltes Montageteam einsetzen. Sie kamen hauptsächlich während der Nacht zum Einsatz, wobei der Betrieb nur während jeweils einer Stunde eine Vollsperrung zuliess. Das Projekt konnte, auch dank höchsten Sicherheitsvorkehrungen, im Juli 2014 unfallfrei abgeschlossen werden.