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Nant de Drance: 1700 Tonnen Beton schweben im Lac d'Emosson

Die Bauarbeiten für das Pumpspeicherkraftwerk Nant de Drance kommen voran. So auch bei der Wasserfassung: Am 22. September 2011 wurde das erste von zwei 1700 Tonnen schweren Ein- Auslaufbauwerken eingebaut – mit einem in der Schweiz bisher nicht angewendeten Verfahren.

Technische Meisterleistung bei Pumpspeicherkraftwerk

Das  Ein- Auslaufbauwerk soll eine optimale Strömung gewährleisten und die Wasserfassung frei von Stein und Geröll halten. Weil beim Projekt Nant de Drance alles ein bisschen grösser ist, beeindrucken auch die Ein- Auslaufbauwerke der Wasserfassung: 22,5 Meter breit, 10 Meter hoch, 22 Meter lang und rund 1700 Tonnen schwer sind sie. Die Faktoren Zeit und Temperatur waren sicherlich die wesentlichen Gründe dafür, dass die Ingenieure das gewaltige Betonteil am Ufer fertigen liessen. Denn die Mündung des Druckstollens auf dem Grund des Sees ist nur zwischen April und Mai zugänglich, wenn der Seespiegel den tiefsten Stand des Jahres erreicht. Dieses kurze Zeitfenster bei noch winterlichen Temperaturen reichte für den Einbau vor Ort nicht.

In 24 Stunden 120 Meter auf den Grund Das  Ein- Auslaufbauwerk wurde deshalb auf einer Plattform am Südwestufer des Sees gebaut, die Konstruktion wurde dann mit Luft gefüllt und mit einem sehr grossen Ponton etwa 930 Meter über den Lac d'Emosson gezogen. Von dort aus wurde das riesige Bauteil Zentimeter für Zentimeter 120 Meter abgesenkt, bis es nach etwa 24 Stunden seinen Bestimmungsort auf dem Grund erreichte. Diese technische Meisterleistung stützt sich auf das Prinzip der Taucherglocke und ist eine Premiere in der Schweiz. Noch nie hatte jemand dieses Verfahren für die Unterwassermontage einer solchen Konstruktion genutzt.